Unser Konzept

   
 


 

 

Herzlich willkommen!

Unser Nest

Rebekka und Renate

Unsere Räume

Unser Konzept

Tagesablauf und Platzbelegung

Zu guter Letzt...

Kontakt

Bildergalerie

Datenschutz

 


     
 

Unser Konzept, in das wir die Leitgedanken des hessischen Bildungs- und Erziehungsplanes einfließen lassen, gliedert sich in drei Phasen:

 

Die Eingewöhnung

 

Eine auf das Kind zugeschnittene und gut organisierte Eingewöhnung ist unserer Meinung nach der Schlüssel zum Erfolg. Wir wägen schon beim Erstgespräch ab, ob Ihr Kind eher eine lange oder eine recht kurze Eingewöhnung bei uns braucht. Dies hängt unter anderem vom Alter ab, aber auch von der bisherigen Entwicklung Ihres Kindes und den Umständen, die es bis jetzt begleitet haben. Eine angemessene Eingewöhnungszeit dauert zwischen 2 und 6 Wochen. Bitte berücksichtigen Sie dies bei Ihrer Arbeitsplanung.

Wichtig ist in jedem Fall, Ihrem Kind die Freiheit und Gelegenheit zu geben, sich nach und nach auf die neue Umgebung, die neuen Spielkameraden und die neue Bezugsperson – Rebekka oder Renate – einzulassen, und wie von selbst seinen Weg in unsere Spielgemeinschaft zu finden.

Sie werden dabei immer die maßgebliche Bezugsperson für Ihr Kind bleiben, auch wenn es sich auf uns einlässt und eine für sein junges Alter wichtige enge Beziehung zu uns aufbaut.

Wir arbeiten für Ihr Kind als Partner zusammen, damit es Ihrem Kind nicht nur gut geht, wenn Sie arbeiten gehen, sondern damit es sich auch weiter optimal entwickeln kann, um später im Kindergarten, in der Schule, im Berufs- und Familienleben ein sozial und emotional gefestigter Mensch zu sein.

Sie können stolz auf Ihr Kind sein, wenn es die erste Hürde genommen hat und in unserer Kindertagespflege gut und sicher angekommen ist. 

Dazu werden Sie in den ersten Treffen als „sicherer Hafen“ immer für Ihr Kind erreichbar sein, bis es sich auch von uns in verschiedenen Situationen trösten, wickeln oder füttern lässt.

Danach vereinbaren wir mit Ihnen einen Wochenplan, in dem Sie nach einem bewussten Abschied Ihr Kind immer länger bei uns allein in der jeweiligen Spielgruppe lassen.

Besonders in dieser Zeit ist ein bewusster Abschied ebenso wichtig wie das pünktliche Wiederkommen und Abholen.

Gerade in der Eingewöhnungsphase kann man erkennen, wie unterschiedlich schon die Kleinsten sind. Herauszufinden, in welchem Tempo und auf welche Weise ein Kind sich am besten bei uns eingewöhnt, das ist eine Aufgabe, die wir bei allem, was bei uns in der Kindertagespflege passiert, am Spannendsten finden.

Wir denken, für Sie als Eltern ist dies ebenso eine sehr wichtige Zeit. Sie erleben, wie sich Ihr Kind auf vollkommen neue Situationen und Menschen einlässt. Wenn Ihr Liebling dann glücklich zwischen all den anderen Kindern sitzt und spielt, gehen Sie mit einem guten Gefühl zur Arbeit und müssen sich nicht mit dem Gedanken plagen, Ihrem Kind könnte die neue Situation nicht gut tun.

 

Das Spielen und Lernen in der Gruppe

 

Ist Ihr Kind eingewöhnt und kommt regelmäßig zur Betreuung, wird es sich bald mit dem einen oder anderen Kind beschäftigen und anfreunden.

In diesem Zusammenhang ist das freie Spiel für uns ein wichtiges Element, den Kindern die Gelegenheit zu geben, Dinge auszuprobieren, Kontakt untereinander herzustellen und sich auszutauschen.

Die Spielzeuge, die wir zur Verfügung stellen, werden nicht nur ausgetestet, sondern auch gerne vielfältig verwendet.

Hier greifen wir eigentlich nicht ein, um den Kindern zu „erklären“ wie sie mit welchem Spielzeug spielen und umgehen sollen. Sie experimentieren und finden selbst viele schöne Varianten heraus. Wir sind insofern nur als Beobachterinnen „gefragt“ und geben je nach Situation gerne Hilfestellung oder bieten unsere Unterstützung an.

 

Die meisten Kleinen lernen bei uns das Treppensteigen – unser Spielhaus ist ideal dafür. Auch hier werden die Kinder von uns begleitet, bis sie sicher selber die Treppe hinauf und hinunter gehen können. Das große Platzangebot, das wir anbieten können, gibt den Kindern viel Raum zum Herumtoben, Klettern und anderen Geschicklichkeitsübungen, sodass sowohl die grobmotorischen Fähigkeiten gefördert werden als auch die feinmotorischen, wenn wir zum Beispiel Fädelspiele anbieten oder Kneten und Formen mit Salzteig. Neben den vielen Steckspielen, Puzzles und Bausteinen ist dies immer eine anregende  Abwechslung für die Kinder.

 

Sprechen lernen unsere Kleinen natürlich mithilfe einer guten Kommunikation. Lustige Kinderreime und –lieder sind hier genauso hilfreich wie vorgelesene Bücher oder kleine vorgetragene Rollenspiele mit Handpuppen. Mir, Rebekka Henrich, liegt die Musik am meisten; mit meiner Gitarre spielen wir ab und an die bekannten Kinderlieder oder erfinden auch schon mal lustvoll Quatschlieder. Es ist immer wieder bewundernswert, wie schon die Kleinsten sich verständigen und verstehen, umso mehr, wenn sie die ersten Worte sprechen und dann bald auch schon ganze Sätze.

Im Umgang miteinander lernen die Kinder soziales und emotionales Verhalten. Verhaltensweisen, die uns selbst wichtig sind, können wir nur vorleben und darauf warten, dass die Kinder sie nachahmen und in ihr Verhaltensrepertoire  als selbstverständlich mit aufnehmen. Worte, wie „Bitte, Danke, Guten Morgen, Auf Wiedersehen“ und „Entschuldigung“ sind solche Selbstverständlichkeiten.

In ihrem jungen Alter lernen die Kinder aber auch schon Teilen (erst du, dann ich), Verzicht (dieses Spielzeug hat sich aber schon … ausgesucht), Nachgeben (gut, dann du zuerst), Geduld (wann darf ich das Spielzeug haben…), aber auch Durchsetzungsvermögen (nein, das hatte ich aber jetzt schon in der Hand gehabt) und auch Ärger zu zeigen, dabei aber nicht tätlich zu werden… All das und noch viel mehr gehört zu den „großen“ Lernprozessen Ihres Kindes, wenn es in unseren Gruppen betreut wird.

Mit Geduld und einem guten Augenmaß bleiben wir sozusagen „Herrin“ über die Gesamtsituation und können meistens gut abschätzen, wann wir wie eingreifen sollen oder wann wir den Kindern freie Hand lassen sollten.

 

Der Abschied

 

So traurig es dann auch werden kann, Ihr Kind ist eines Tages soweit, in den Kindergarten zu dürfen. In den meisten Fällen endet dann unsere Betreuung. Um hier einen guten Übergang zu schaffen, beobachten wir Ihr Kind, ob es sich vermehrt für Malen oder Basteln interessiert, sich besonders intensiv mit Büchern beschäftigt und daraus schon „Geschichten“ erzählt oder ob es noch Hilfestellungen bei motorischen Fähigkeiten braucht. Wir üben das An- und Ausziehen von Jacke, Mütze und Schuhen. Ist Ihr Kind im Begriff, trocken zu werden und keine Windeln mehr zu benötigen, unterstützen wir diesen Prozess gerne mit.

In manchen Fällen kann es hilfreich sein, wenn wir uns mit den ErzieherInnen des künftigen Kindergartens Ihres Kindes zusammensetzen, um unsere Beobachtungen mitzuteilen, damit der Einstieg und die Eingewöhnung im Kindergarten genauso gut verläuft wie bei uns am Anfang in der Kindertagespflege.

 

 

Haben Sie weitere Fragen zu unserem Konzept? Dann sprechen Sie uns an. Wir bin gerne bereit, Auskunft zu geben.




Tagesablauf und Platzbelegung

 

 
 

Heute waren schon 1 Besucher (11 Hits) hier!